Amazon Echo Dot – Intelligente Sprachassistentin für Zuhause

24 Stunden mit Alexa, der intelligenten Sprachsteuerung

Amazon Echo Dort auf DigitaleSeele.at

Update vom 12.1.2018: Mittlerweile habe ich den smarten Lautsprecher von Amazon seit knapp 10 Monaten im Einsatz. Heute möchte ich die vergangene Zeit etwas Revue passieren lassen.

Der Amazon Echo steht bei mir derzeit im Wohnzimmer, wo er bisher gute Arbeit geleistet hat. Ich nutze ihn hauptsächlich, um Musik abzuspielen, oder Wetternachrichten abzurufen. Dies macht er hervorragend, wobei es von Vorteil ist, wenn man zb. Spotify Premium oder Amazon Music Unlimited hat, da diese über wesentlich größere Musikbibliotheken verfügen als deren kostenlose Pendants. Dabei lassen sich auch Songs von explizit genannten Künstern abspielen, was bei den Gratis-Versionen leider nicht immer der Fall ist.

Die Spracherkennung vom Echo funktioniert sehr gut, wobei es von Vorteil ist, dass es im Raum einigermaßen leise ist – wenn während der Aktivierung von Alexa das TV läuft kann es schon zu Schwierigkeiten kommen. Ansonsten macht Alexa keine Probleme mit der Sprachfunktion.

Hin und wieder nutze ich das Gerät auch für diverse Spiele, zb. Akinator. Macht echt Spaß, mit dem Amazon Echo spielerisch zu diskutieren 😉

Ein weiterer großer Vorteil vom Amazon-Lautsprecher ist dessen gute Smarthome-Integration. Wie  Ihr vielleicht wißt, verwende ich ja die smarten Hue-Leuchten. Das Zusammenspiel dieser Glühbirnen mit dem Echo ist perfekt, die Lampen lassen sich per Alexa an- und ausschalten, prozentgenau dimmen usw. Ich bin geradezu begeistert. Da muss Google noch einiges dazulernen.

Wesentliche Nachteile hat der smarte Lautsprecher von Amazon eigentlich nicht, ich kann den Echo jedem Interessierten durchwegs empfehlen, auch aufgrund des sehr guten Preises. Aktuell kostet das Gerät 54,99€: Amazon Echo Dot (2. Generation), Schwarz*


Originaltext vom 10.3.2017: Gestern kam per DHL die erwartete Bestellung des Amazon Echo Dot bei mir an. Die Verpackung ist ansprechend und praktisch geraten. Darin befinden sich nur das Gerät selbst, das Netzteil und das typische Papier-Beiwerk.

Einrichtung

Bevor man den Amazon Echo Dot verwenden kann, muss die Alexa-App auf das Smartphone geladen werden. Diese App unterstützt den neuen Besitzer bei der Einrichtung des Devices – überraschend schnell ist dies erledigt, in nicht mal 3 Minuten war mein Echo Dot mit dem WLAN verbunden, mehr ist eigentlich nicht wirklich notwendig. Der gesamte Prozess ist auch sehr einfach gestaltet, somit kann das so ziemlich jeder erledigen.

 

Erste Versuche mit Alexa

Als anfängliche Unterstützung gibt es im Paket ein kleines Kärtchen mit ersten Befehlen, die man an Alexa, der Sprachassistentin von Amazons Echo und Echo Dot, richten kann. Beispiele sind hier:

  • ‚Alexa, wie ist das Wetter heute?‘
  • ‚Alexa, wie heißt dieser Song?‘
  • ‚Alexa, spiele Prime Music ab‘
  • ‚Alexa, erzähle mir einen Witz‘
  • ‚Alexa‘ ist hier sozusagen das Signal für Echo Dot, der Person aktiv zuzuhören, um dann das Gesagte in für das Gerät verständliche Befehle umzusetzen.

Ich muss gestehen, dass ich durchaus überrascht war, wie gut die Spracherkennung von Amazon funktioniert. ‚Alexa, spiele Musik der 90er‘ funktioniert ebenso wie ‚Alexa, ich will Musik hören‘. Falls Alexa mal etwas nicht versteht, kontert sie mit Antworten wie ‚Das weiß ich leider nicht‘, ‚Ich weiß nicht, wie ich dir dabei helfen kann‘ oder ‚Darauf habe ich keine Antwort‘. Genau hier kann man selbst als Anwender eingreifen, bzw. kann Echo Dot schlauer gemacht werden, das heißt die Fähigkeiten können erweitert werden, und zwar mit sogenannten Skills.

 

Die Skills

Skills sind Erweiterungen, die man in der Alexa-App freischalten kann, ohne zusätzliche Kosten befürchten zu müssen. Bekannte Skills sind etwa: Bring!, Antenne Bayern, Chefkoch, oder Netatmo. Installiert man zb. die Bring! Skills kann man per ‚Alexa, öffne Bring und füge Kaffee hinzu‘ etwa Kaffee seiner Einkaufsliste hinzufügen. Oder möchte man einfach Radio Antenne Bayern hören, sagt man ‚Alexa, öffne Antenne Bayern‘.

Leider haben noch nicht viele Radiosender eigene Skills für Amazon Alexa veröffentlicht. Insofern ist das nicht allzu schlimm, da mit TuneIn eine Skill vorinstalliert ist, die auf die weltweit größte Sammlung an Radiosendern zurückgreifen kann. (zb. ‚Alexa, spiele Ö3’ funktioniert tadellos). Auf www.tunein.com kann man durch diese Sammlung stöbern. Abgesehen von TuneIn sind etwa unter anderem die Skills von Amazon Music, Spotify, TuneIn oder WeMo vorinstalliert.

Was mich hier etwas stört, die Fähigkeiten durch neue Skills, können meist nicht direkt abgerufen werden, sondern die Skills müssen durch den Sprachbefehl ‚Alexa, öffne….‘ aktiviert werden, zb. ‚Alexa, öffne bring und füge Kartoffeln hinzu‘.

Sound

Für mich ist die Soundqualität vom Echo Dot ausreichend, bei einem Preis von 59€ sollte man auch nichts anderes erwarten.

 

Technische Details

Maße83,5x83,5x32mm
Gewicht163g
WLANDualband, 802.11a/b/g/n (2,4/5GHz)
Bluetoothja
AudioInterne Lautsprecher für Sprachausgabe

Fazit nach 24 Stunden

Echo Dot hat auf jeden Fall Potential – Man muss nicht mehr irgendwelche Hardware bedienen, um zb. Musik zu hören, oder Nachrichten zu erfahren – Mit ‚Alexa, spiele Musik‘ oder ‚Alexa, was gibt es Neues?‘ werden diese beiden Wünsche perfekt erfüllt. Was zusätzliche Skills betrifft, ist man im deutschsprachigen Raum leider noch nicht so weit, aber das Potential ist auf jeden Fall vorhanden. Ich würde mir ja zb. wünschen, über Alexa per iPhone telefonieren zu können, ähnlich wie ich es in diesem Artikel bereits beschrieben habe. Interessant wäre auf jeden Fall noch die Möglichkeit mit Alexa auch sein SmartTV steuern zu können.

VorteileNachteile
Spracherkennung
Zusätzliche Fähigkeiten durch Skills oft nicht direkt ansprechbar
günstiger Preis des Echo Dot
Datensammelwut durch Amazon
Erweiterbarkeit mit SkillsSpotify-Integration leider nur mit Spotify-Premium

 

Anbei noch ein paar amüsante Diskussionen mit der Sprachassistentin

  • ‚Alexa, kannst du lügen?‘ – ‚Ich habe nicht immer recht, aber würde niemals bewußt lügen‘
  • ‚Alexa, spiel mir das Lied vom Tod‘ – ‚Du handelst mir in letzter Zeit zu eigenmächtig. Du solltest nicht vergessen – Noch bin ich der Boss hier‘
  • ‚Alexa, wer ist besser? Du oder Siri?‘ – ‚Ich mag alle künstlichen Intelligenzen‘
  • ‚Alexa, wie geht es dir?‘ – ‚Mir geht es grossartig. Hoffentlich dir auch‘

 

Eure Digitale Seele

Autor dieses Artikels: SFR

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