Amazon ist mittlerweile nicht nur im Online-Versandhandel und Video-On-Demand (Amazon Prime Video) sondern seit 2015 auch im Musikstreaming tätig. Der Versandhändler bietet in diesem Bereich zur Zeit 2 verschiedene Versionen an:

  • Amazon Prime Music (etwa 2 Millionen Songs): Enthalten in Amazon Prime, Kosten derzeit 49€ pro Jahr, ab 2017 soll dieser Dienst jedoch um 20€ teurer, also 69€, werden. 
  • Amazon Music Unlimited (ca. 40 Mio. Songs): für Nicht-Prime-Kunden kostet das Angebot 10€/Monat, Prime-Kunden zahlen 2€ weniger.

Wie kann man nun in den Genuss von amazon Music kommen? Nun, entweder über Browser, App (iOS/Mac/Android/Windows) oder auch über die Amazon Fire-Tablets. Der erste Monat ist üblicherweise gratis.

Im Rahmen dieses Artikels wurde Prime Music auf folgenden Plattformen getestet: per Browser, Mac-App und iOS.

Was sofort bei Start auffiel, und zwar positiv: Sämtliche Musik, die man bisher über Amazon gekauft hatte, ist über Prime Music verfügbar. Ein weiterer positiver Punkt ist, dass hier auch die digitalen Versionen sämtlicher CDs verfügbar sind, die man über Amazon bestellt hat. So hat man schon von Start weg eine durchaus gut gefüllte Bibliothek. Der Aufbau des Amazon-Angebot ist durchaus ähnlich dem der Konkurrenz. 

Die Gliederung gestaltet sich folgendermassen:

  • ‚Stöbern‘ – In dieser Kategorie kann man quasi das gesamte Angebot von Prime Music durchstöbern. Untergliedert ist dieser Bereich in ‚Empfohlen‘, ‚Radiosender‘, ‚Playlists‘, ‚Neu‘ und ‚Beliebt‘. Die ersten beiden Kategorien orientieren sich an der bereits vorhandenen Bibliothek des Users. ‚Playlists‘ zeigt empfohlene Playlists, die sich ebenfalls an der User-Bibliothek orientieren und Standard-Playlists (je nach Jahreszeit, Feiertage, etc.). In die ‚Neu‘-Kategorie werden vor allem kürzlich auf Prime Music veröffentlichte Alben und Songs aufgenommen. ‚Beliebt‘ erklärt sich ja von selbst.
  • ‚Meine Musik‘ – Hier lagert die Bibliothek des Users, untergliedert in ‚Künstler‘, ‚Alben‘, ‚Songs‘ und ‚Playlists‘. Hier kann man Playlists bearbeiten oder auch neue anlegen. Von Start weg sind bereits vorhanden: Gekauft
  • Heruntergeladen
  • Importiert
  • Zuletzt hinzugefügt

Stöbert man in der Prime-Bibliothek und fügt man einen Song oder Album seiner Bibliothek hinzu erscheinen diese dann in der Liste ‚Zuletzt hinzugefügt‘, bzw. in der jeweiligen Playlist. Der jeweilige Aufbau der App (Web, Mac, iOS) ist einfach gehalten, man findet sich doch recht schnell zurecht.

Fazit

Nun, wenn man bereits Prime-Kunde ist, ist Prime Music* durchaus eine nette Zugabe, keine Frage. Die jeweiligen Apps sind sehr übersichtlich gestaltet, man findet sich also ohne Probleme zurecht. Was das Musikangebot betrifft, ist Prime Music selbst sehr überschaubar. Prime Music bietet Zugriff auf etwa 2 Millionen Songs (zumeist eher ältere Musik > 6 Monate), während Amazon Music Unlimited über etwa 40 Mio. Songs (auch aktuelle Musik) verfügt. Musikliebhaber sind also bei AMU besser aufgehoben. 

Seid Ihr schon bei Amazon Music gelandet? Wie überzeugt Euch der Dienst?

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