Das MacBook Pro 2016 im Langzeittest

MacBook Pro 2016 auf digitaleseele.at
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Vor mittlerweile knapp 4 Monaten kaufte ich mir Apple’s aktuelles Notebook aus dem letzten Jahr – da ich die letzten 2 Jahre ausschließlich mit meinem iMac und dem iPad gearbeitet habe, und ich eigentlich schon länger wieder mobil arbeiten wollte. Ich entschied mich für die Standardvariante mit TouchBar um 1.999€.

Das MacBook Pro aus 2016 unterscheidet sich doch in einigen Punkten von meinem alten aus 2009. Das erste Auffällige ist, dass der leuchtende Apfel auf der Hinterseite so nicht mehr existiert –  den Apfel gibt es zwar noch, aber ohne Beleuchtung. Irgendwie schade, wie ich finde, war der leuchtende Apfel ja schon durchaus cool. Zu den weiteren Unterschieden weiter unten mehr.

Die Einrichtung

Vorsichtig packte ich mein neues Gerät aus. Was für ein Gefühl – denn nicht jeden Tag hat man die Chance, so ein hochwertiges, toll gestaltetes Notebook in seinen Händen zu halten. Kaum öffnete ich das Notebook, startete bereits das Gerät (das ist eine der neuen Funktionen des aktuellen MacBook Pro). Die Ersteinrichtung und iCloud-Anmeldung ging gewohnt flott und unkompliziert. Nach bereits wenigen Minuten war das Teil voll einsatzbereit.

 

Erste Auffälligkeiten

Die TouchBar

Eines der ersten Neuigkeiten, die hier auffallen, ist die sogenannte TouchBar. Diese ist erst einmal nichts anderes als die frühere Leiste mit den Funktionstasten (F1-F10), jetzt eben nicht mehr hardware-basiert, sondern auf Software basierend. Diese neue TouchBar passt sich genialerweise dem gerade aktivem Programm an, das heisst, bei laufendem Safari sind andere TouchBar-Funktionen aktiv, als bei Pages oder Numbers. Bei Pages zb. werden hier standardmässig die Textvorschläge angezeigt.

Die TouchBar gliedert sich in 3 Teile. Links ist zumeist die ESC-Funktion aktiv, der mittlere Bereich ist für die gerade aktive Anwendung reserviert, der Bereich rechts ist anderen Standardfunktionen wie Lautstärke, Helligkeit und Siri vorbehalten.

Siri

Da sind wir schon bei einem Punkt, den ich mittlerweile sehr gerne so verwende – Siri auf der TouchBar. Ganz rechts befindet sich das Siri-Icon, die schlaue Assistentin lässt sich hiermit fix starten, sehr praktisch, wie ich finde. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob jetzt Siri oder andere smarte Assistenten aktuell die Nase vorn haben, das soll jetzt hier aber nicht das Thema sein.

Die Tastatur

Die Tastatur des aktuellen MacBook Pro ist anders, definitiv. Sie fühlt sich anders an, die Drucktiefe ist geringer und der Tastaturanschlag hört sich auch anders an. Das alles dank des neuen Butterfly-Mechanismus’, eine Selbstentwicklung (https://www.apple.com/de/macbook/design/) von Apple. Ich habe, seitdem ich das Gerät habe, keine gröberen Schwierigkeiten mit dieser Tastatur, obgleich ich mich schon etwas umgewöhnen musste (war ja bisher andere Tastaturen gewohnt).

Das Force Touch TrackPad

Welch tolles Teil – Viel größer als die bisherigen Trackpads der MacBooks. Neu entwickelt wurde hier die ForceTouch-Funktion. Wie beim iPhone kann man nun, je nachdem wie fest man drauf drückt, verschiedene Funktionen auslösen. Das Trackpad kann auch mit deutlich spürbaren Feedback antworten. Zum Beispiel kann man im Finder dadurch per Tipp die Dateivorschau aktivieren. Finde ich sehr praktisch.

Touch ID

Angenehmes und praktisches Feature meiner Meinung nach. Nun kann man sich, wie auch schon beim iPhone, per Fingerabdruck einloggen statt des lästigen Passworts. Doch Vorsicht, es funktioniert nicht, wenn man das MacBook Pro kalt hochfährt. Touch ID benötigt eine vorherige Anmeldung per Passwort.

Software

Das MacBook Pro 2016 mit mit macOS Sierra ausgeliefert. An dieser Stelle möchte ich nicht eingehender auf das Betriebssystem eingehen, da empfiehlt es sich, dementsprechend auf die Apple-Homepage zu schauen.

Erste Kritikpunkte

‚Leider‘ hat Apple hier keine normalen USB-Anschlüsse mehr verbaut, sondern setzt voll auf USB-C. Großer Nachteil dabei ist, dass die bisherigen externen USB-Geräte ohne Adapter nicht mehr passen. Im ersten Moment hat mich das persönlich schon etwas gestört, aber mittlerweile finde ich das nicht mehr allzu wild.

Fazit

Für mich hat sich die Anschaffung des MacBook Pro 2016 definitiv gelohnt, vor allem, weil ich wieder mobil sein, auch unterwegs hin und wieder mal arbeiten wollte. Für einen durchaus saftigen Preis von knapp 2000€ bekommt man aber ein gutes, hoffentlich für mehrere Jahre arbeitsfähiges MacBook Pro.

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Über den Autor

digitaleseele

Mit digitaleseele.at möchte ich einer meiner Leidenschaften nachgehen, nämlich Social Media bzw. Online Marketing und IT

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