sind diese eine gute Alternative zu herkömmlichen Staubsaugern?

Staubsauger begleiten uns schon unser ganzes Leben lang, doch musste man diese bisher immer größtenteils händisch bedienen. Aber auch hier macht die technologische Weiterentwicklung keinen Halt. Seit mittlerweile einige Jahren gibt es bereits automatische Staubsaugerroboter, die mehr oder weniger ohne unser Zutun arbeiten. 

Mittlerweile gibt es schon einige Generationen an Staubsaugerrobotern. Man muss sie meistens nur mehr mittels Smartphone-App programmieren, und schon reinigen sie die Wohnung quasi vollautomatisch. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Modellen, bzw. Herstellern diverse Unterschiede. Einfachere Modelle verfügen meist nur über weniger Sensoren, und damit auch Funktionen. Die leistungsfähigeren Modelle speichern vielseitige Informationen über die jeweiligen Räume, Bodenbeschaffenheit, aber auch Position der Basisstation, damit sie selbstständig nach Beendigung der Arbeit ‚nach Hause‘  zurückkehren können. 

Staubsauger mit Saugfunktion

Die einfacheren Modelle arbeiten nach dem Prinzip eines Staubsaugers. Diese verfügen über eine Bürste, bzw. Walze aus Gummi. Zusätzlich ist an den Roboter noch ein oder mehrere seitliche Bürsten montiert, die den Schmutz in Richtung Walze schieben. Handelsübliche Staubbeutel sind nicht für die Staubsaugerroboter gedacht, stattdessen übernehmen Auffangbehälter deren Funktion. Sobald diese voll sind, entleert man diese einfach im normalen Hausmüll. 

Staubsauger mit Wischfunktion

Neben Staubsaugerroboter mit Saugfunktion, gibt es weitere Modelle, die zusätzlich auch über eine Wischfunktion verfügen, das heisst, sie können auch den jeweiligen Boden nass wischen.  

Höherwertige Modelle üben ihre Funktionen meistens mit etlichen zusätzlichen Sensoren aus, wie zb. Ultraschall oder Infrarot. 

Nun, ich hatte unlängst endlich die Gelegenheit, einen solchen Staubsaugerroboter zu kaufen, und zwar einen Roomba 966. 

Der erste Kontakt

Neugierig, wie ich war, musste ich den gelieferten Karton natürlich gleich öffnen und den an sich großen Roboter gleich ans Netz anschliessen, um ihn das erste Mal voll aufzuladen 😉 Die zugehörige iRobot hatte ich mir natürlich zuvor scho heruntergeladen, und gleich erste Einstellungen vorgenommen. Mehr zur App später. 

Der Roomba 966

Dieses iRobot*-Modell ist ein Staubsaugerroboter ohne Wischfunktion – das empfand ich für mein erstes Gerät eigentlich ausreichend. Wer weiß, vielleicht kommt als nächstes ein besseres Modell 😉

Im ersten Moment kam mir das Teil schon recht groß vor, aber man gewöhnt sich dran. Am Roboter gibt es 3 Tasten, 1 davon lässt den Roomba nach Hause zu seiner Ladestation zurückkehren. Die größte der Tasten ist zum Starten des Reinigungsvorgangs vorgesehen. 

Die iRobot-App

Die App ist die zentrale Steuereinheit, um den Roomba 966 zu betreiben. Mit Hilfe dieser lässt sich unter anderem der Zeitplan (wann soll um welche Uhrzeit gesaugt werden?), der bisherige Verlauf einsehen und diverse andere Einstellungen kontrollieren. Was leider bei meinem Modell nicht verfügbar ist, ist die genaue kartographische Darstellung der zu reinigenden Zimmer. Auch ein Grund für das Nichtvorhandensein einer solchen Karte ist das Fehlen der Sensoren, die diese Vermessung übernehmen. Bei höhenwertigen Modellen gibt es diese Option jedoch. 

An sich ist die iRobot-App sehr übersichtlich. Ich habe mich eigentlich sofort zurechtgefunden. 

Im Betrieb

Kurz gesagt, er funktioniert, wie er soll. Der Roomba fährt seine Bahnen ab, durch eine Art Stoßdämpfer erkennt das Gerät Hindernisse wie Wände oder andere Gegenstände zuverlässig und umfährt diese problemlos. Schmutz erkennt der Roboter sehr gut und saugt diesen auf. Teilweise fährt er manche Stellen mehrfach ab, falls er im ersten Durchgang nicht alles reinigen kann. Für knappe 85m2 benötigt der Roomba 966 knappe 65 Minuten, was für mich absolut in Ordnung ist.

An sich ist die iRobot-App sehr übersichtlich. Ich habe mich eigentlich sofort zurechtgefunden. 

Fazit

Da ich vorher noch nie Staubsaugerroboter mein Eigen nennen durfte, kann ich meinen Roomba 966 natürlich nicht mit anderen Modellen oder Herstellern vergleichen. Doch für mich hat sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt. 

Wie schon erwähnt, macht der iRobot das, was er soll, durchaus gut. Er ist sicherlich nicht der leiseste und ersetzt das normale Bodenwischen und -reinigen nicht, aber der Kauf lohnt sich allemal. Der Akku des Roomba-Modells lädt sich in etwa 4-5 Stunden wieder voll auf, also könnte man mehrmals täglich Reinigungen durchführen lassen, doch mir reicht 1mal pro Tag völlig.

An sich ist die iRobot-App sehr übersichtlich. Ich habe mich eigentlich sofort zurechtgefunden. 

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