Das Lesen von Büchern auf elektronischen ebooks erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit, so auch bei mir. Amazon hat schon seit Jahren eigene ebook-Reader erfolgreich in seinem Angebot. In diesem Artikel möchte ich euch den Kindle Paperwhite, den der Online-Händler letztes Jahr präsentierte, vorstellen.

Der Kindle Paperwhite 2018 ist die aktuellste Version von Amazons beliebtem ebook-Reader. Im Vergleich zur Vorgängergeneration hat sich gerade technisch einiges getan. 

Hardware

Hardware Details
Display 6 Zoll
Speicher 8/32GB
Auflösung 300ppi
Audible ja
WLAN WLAN oder WLAN+LTE
Gewicht 182g/191g
Abmessungen 167x116x8,18mm

Verbesserungen

Amazon hat seinem ebook-Reader einige Verbesserungen spendiert. Er ist wesentlich leichter, in der Grundversion sind bereits 8 statt 4GB verbaut, für ein wenig Geld mehr gibt es sogar 32GB internen Speicher. Eine enorme Verbesserung ist der Schutz gegen Wasser, der Kindle Paperwhite 2018 ist nun wasserdicht – das freut viele ebook-Fans. 

Bedienung

Die Bedienung des Paperwhites ist meiner Erfahrung nach sehr schnell erlernbar, selbst für diejenigen, die vorher noch nie einen ebook-Reader von Amazon besaßen. Diejenigen, die zb. Von einem Kindle Fire zu einem Paperwhite wechseln, finden sich ebenfalls schnell mit der neuen Menüführung zurecht. 

Der Powerbutton befindet sich unten rechts neben dem MicroUSB-Ladeanschluss. Weitere Hardware-Buttons gibt es nicht.

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    Die Menüführung

    Die Software des Paperwhite’s ist durchaus übersichtlich gestaltet. Der Startbildschirm ist grob in 2 Teile geteilt: 

    1. Bibliothek
    2. Werbung (die man an sich nur sieht, wenn man den Kindle mit Spezialangeboten hat)

    Die Bibliothek ist wiederum unterteilt in:

    • Meine Bibliothek
    • Meine Leselisten

    Wie der Name schon impliziert, enthält ‚Bibliothek‘ sämtliche Bücher und Dokumente, die man bisher gekauft oder auf den eReader hochgeladen hat. Die Leselisten sind nichts anderes als selbst angelegte Kategorien (die man natürlich so bezeichnen kann, wie man will).

    Des Weiteren werden in diesem Bereich noch diverse intelligente Listen, die von Amazon automatisch erstellt werden, angezeigt: Etwa passende andere Bücher als jenes, das man gerade liest. Ich finde gerade diese Listen als durchaus interessant, da man hierdurch doch hin und wieder mal sehr guten Lesestoff zu Gesicht bekommt. 

    Eine Spur anders als bei meinem Kindle Fire funktioniert die Navigation innerhalb eines Buches. Will man eine Seite nach vor- bzw. zurückblättern, genügt ein Tipp auf den jeweiligen Rand (rechter Rand für nach vor blättern, links für zurückblättern). 

    Innerhalb eines Buches kann man die Darstellung auch individualisieren, d.h. Schriftart, bzw. Schriftgröße etc. ändern. 

    WLAN

    Nun, was wäre denn ein eReader ohne Inhalte. Um gerade diese auf seinen Kindle downloaden zu können, verfügt der Kindle Paperwhite über WLAN, das sehr einfach und schnell eingerichtet werden kann. Im Kindle-Shop direkt auf dem Gerät kann man bequem Bücher kaufen oder ausleihen, die innerhalb kürzester Zeit auf dem Gerät verfügbar sind. 

    Fremde Inhalte auf dem Kindle Paperwhite

    So ohne weiters lassen sich fremde Inhalte nicht auf den ebook-Reader von Amazon laden. Sind es keine Bücher direkt aus dem Amazon-Shop, müssen sie mindestens im MOBI-Format vorliegen. Bücher im pdf-Format stellen auch kein Problem dar. 

    Die kostenlose Calibre-Software hat sich in den letzten Jahren einen guten Namen erarbeitet, um Bücher ins MOBI-Format umzuwandeln. Der Vorgang des Umwandelns ist in wenigen Augenblicken erledigt. 

    Doch wie kommen diese dann auf den Kindle? Da hat sich Amazon etwas einfaches einfallen lassen. Die neu erstellten kompatiblen Bücher müssen nur an eine spezielle email-Adresse (die bei der Registrierung erstellt werden kann) geschickt werden, und innerhalb weniger Sekunden sind sie schon in der lokalen Kindle-Bibliothek aufrufbar.

    Mein Paperwhite-Fazit

    Der Kindle Paperwhite 2018 von Amazon ist mein erster dieser Reihe (bisher hatte ich einen Kindle Fire aus 2015). Ich habe mich daher dementsprechend durchaus auf diesen eReader gefreut. Was mir natürlich bei aktivem Display sofort aufgefallen ist, die Software des Geräts ist doch sichtbar anders aufgebaut (abgesehen davon, dass es S/W ist). Aber ich habe mich eigentlich sehr schnell zurechtgefunden. Der Paperwhite kann zwar keine Videos abspielen, aber das stört mich weniger, da ich dafür eh mein iPad habe. 

    Seit ich den neuen eReader habe, das merke ich selbst, lese ich wieder mehr. Das ist doch schon mal gut, oder? 🙂 Ein weiterer Vorteil: Echte Bücher aus Papier sind quasi verzichtbar geworden. Ich kann den Kindle Paperwhite 2018 auf jeden Fall empfehlen.

    Eure Digitale Seele

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