Der erste große MoD-Anbieter, den ich Euch hier vorstellen möchte, ist Apple Music der Firma Apple.

Geschichte

Der Dienst wurde erstmals am 8. Juni 2015 in San Francisco vorgestellt und ist seit dem 30. Juni 2015 verfügbar. 

Apple Music ist als Antwort der Musikindustrie und Apples auf die vielen illegalen Plattformen, wo User sich ‚kostenlos‘ Musikstücke downloaden konnten, zu sehen. Mittlerweile ist Apple Music unter den führenden Anbietern.

Allgemeines

Was Apple Music im Vergleich zu mancher Konkurrenz (zB. Spotify) unterscheidet, ist, dass Apple für seine Platform keine gratis Version vorsieht, jedoch sind die ersten 3 Monate gratis. Nach Ablauf dieser Frist sind monatlich 9,99€ (Einzelversion), bzw. 14,99€ (Familienlizenz) zu überweisen. Derzeit sind etwa 30 Millionen Titel in Apple Music verfügbar. 

Einteilung

Apple Music gliedert sich in verschiedene Bereiche: Für Dich, Entdecken und Radio

Name Beschreibung
Für Dich Dieser Bereich konzentriert sich besonders auf den jeweiligen Nutzer. Hier wird Dir Musik empfohlen, die Dir eventuell gefallen könnte. Diese Empfehlungen richten sich nach deiner persönlichen Mediathek, Deinen bisherigen Einkäufen im iTunes-Store und Deinen Favoriten.
Entdecken Hier kannst Du in neu veröffentlichter Musik stöbern. In diesem Bereich werden aber auch neue Playlists, Videos und Charts vorgestellt.
Radio Dieser Bereich kann gratis genutzt werden, das heißt, Du brauchst hierfür grundsätzlich kein Apple Music-Abo. Stark beworben wird hier die Apple-eigene Radiostation Beats 1, die rund um die Uhr ausgestrahlt wird.
Meine Mediathek Dieser Bereich zeigt Dir Deine gesamte Bibliothek, Playlists, etc. Hier siehst Du auch, ob ein Titel lokal auf deiner Festplatte vorliegt oder nur in der ‚iCloud‘.

Apple Music und eigene Mediathek

Legt Ihr Euch nun ein Abo von Apple Music an, wird Eure gesamte Mediathek hochgeladen (genauer gesagt, nur die Titel, die nicht über den Apple-Katalog verfügbar sind). Sobald dies erledigt ist (kann je nach Anzahl der Titel sehr stark variieren), kann die eigene Bibliothek über jedes verfügbares Endgerät (iPhone, Android-Smartphone, iPad, Mac, PC) gestreamt werden (ohne Download).

In vielen Fällen kann es jedoch nützlich sein, einen Teil seiner Musik auch lokal am Endgerät gespeichert zu haben, z.B. hört man seine Musik gerne über das Smartphone. Praktisch angedacht von Apple, kann man sich seine Lieblingslieder auch auf sein Endgerät herunterladen, so ist man nicht mehr von der Internetanbindung abhängig. Jedoch wird hier in regelmässigen Abständen Verbindung mit Apples Servern aufgenommen, und geprüft, ob das Endgerät dazu berechtigt ist, Musik lokal abzuspeichern. 

Digitale Seele und Apple Music

Wie nutze ich, also die Digitale Seele, den Dienst von Apple? Ich habe mir verschiedene Playlists angelegt, in die ich in unregelmässigen Abständen, neue Lieder, die mir gefallen, hinzufüge. Auf meinem iPhone habe ich, was meine Lieblingsplaylist betrifft, die Funktion aktiviert, dass jeder Song, den ich dieser Liste hinzufüge, automatisch auf mein Smartphone heruntergeladen wird (sobald ich im WLAN angemeldet bin). Dadurch spare ich mir jede Menge an Kosten (Datentarif). Ich höre zwar hauptsächlich meine eigenen Playlists, aber ich bin natürlich auch des öfteren in den Bereichen ‚Entdecken‘ und ‚Für Dich‘ unterwegs, da mir hier durchaus öfters Songs angeboten werden, die mir sehr gut gefallen. 

Fazit

Apple Music lohnt sich durchaus für jeden, der sich zumindest mit der Software von Apple anfreunden kann. 9,99€ finde ich persönlich für das Angebot sehr gut, und ich komme mit diesem Dienst sehr gut zurecht. Musikliebhaber, die eher speziellere Vorlieben haben, mögen hier wahrscheinlich nicht so auf Gegenliebe stoßen, trotzdem kann ich Apple Music jedem ans Herz legen, zumindest mal testweise zu abonnieren. 

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