Network Attached Storage, also netzgebundener Speicher gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung, und fand mittlerweile auch in Privathaushalten Einzug. Zeit, um mich auch damit näher zu beschäftigen. Ich habe mich für den Einstieg für ein NAS von Synology, der DS118, entschieden.

Meine Wahl

Nun, warum ich mich für Synology entschieden habe? Ich habe im Vorfeld eigentlich viel positives über diese Marke gelesen, und die große Verbreitung hat bei meiner Entscheidung natürlich eine wichtige Rolle gespielt. Wie vorhin schon erwähnt, habe ich mich für die DS118* entschieden. Bevor ich auf meine Erfahrungen mit dem Synology-NAS eingehe, möchte ich auf grundsätzlichere Dinge eingehen.

Was ist ein NAS?

NAS-Systeme sind im Prinzip nichts anderes als spezielle Computer, die ihren Speicherplatz (zumeist sind Festplatten oder SSDs verbaut) innerhalb eines Netzwerks ebendemjenigen zur Verfügung stellen. Ein NAS wird üblicherweise direkt ans Netzwerk angeschlossen. 

Über dieses Netzwerk stellt ein NAS Funktionen eines Dateiservers zur Verfügung, über die Nutzer des Netzwerks auf Dateien auf dem NAS zugreifen können. Zusätzlich können moderne NAS-Systeme wesentlich mehr Funktionen anbieten, als nur die eines Fileservers. Webserver, VPN oder  DNS-Server sind nur einige der zusätzlichen Optionen.

Die Ersteinrichtung

Die Diskstation an Strom und an den Router anschliessen – das war’s im großen und ganzen. Danach muss man sich nur noch im Webbrowser auf der Diskstation einloggen (die IP findet man über ein Synology-Tool heraus) und ein paar grundlegende Einstellungen vornehmen. Und schon ist die Diskstation einsatzbereit. 

Als nächstes sollte man dem NAS eine fixe IP-Adresse geben, da diese ja naturgemäss 24/7 erreichbar sein sollte. Dies klappt am einfachsten über denn Router. In meinem Fall hat die DiskStation die 192.168.3.8 bekommen.

Die Freigaben

Jetzt kommt die Ordnerstruktur an die Reihe. Neue Ordner im Stammverzeichnis werden über die Systemeinstellung ‚Team-Ordner‘ angelegt. Diese sind grundsätzlich für alle Nutzer erreichbar, natürlich abhängig von den Zugriffsberechtigungen. Sämtliche weitere Ordner können danach bequem im Explorer angelegt werden.

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    Synology-Apps

    Die heutigen NAS-Geräte sind mittlerweile so leistungsfähig, dass anspruchsvolle Programme auf diesen Produkten laufen können. DNS-Server, File Station, Download Station, Kalender, WebServer oder Proxy Server sind nur einige Funktionen, die vom Hersteller selbst angeboten werden. Ich verwende davon selbst etwa die Download Station und den WebServer und bin sehr zufrieden damit.

    Wofür verwende ich meine DiskStation?

    Hauptsächlich verwende ich die DS118 als Datenablage für meine wichtigsten Daten, etwa Fotos und diverse andere Projektdokumente. Zusätzlich verwende ich die Synology auch als Datenspeicher für Projekte mit anderen Kollegen.

    Fazit

    Da ich die Synology Diskstation* noch nicht sehr lange habe, kann ich noch nicht allzu viel zu ihr sagen, aber bisher bin ich sehr zufrieden mit meinem neuen NAS und kann euch Synology, zumindest meiner bisherigen Erfahrung nach, wärmstens empfehlen. Ich habe mir für den Anfang eine Festplatte mit 6TB dazu gekauft, das sollte mir auf jeden Fall erst mahl reichen.

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