Wie man als Designer Instagram nützt, um sein Produkt zu vermarkten und innerhalb 2 Wochen erfolgreich zu verkaufen

Dieses Beispiel erfolgreichen Social Marketings basiert auf der Erzählung des Designers Zach Cmiel, welcher den Shop thefifthprint.com betreibt und der seine Erfahrungen geteilt hat, wie er sein T-Shirt von der Idee bis zum Verkauf von 25 Stück mit Instagram vermarktet hat.

Anfang August hatte Zach ein T-Shirt Design fertig und fand auf seiner Suche einen Hersteller, welcher es ihm erlaubte sein Design auf der Plattform (Cotton Bureau) hochzuladen und produzieren zu lassen. Innerhalb zwei Wochen ist das Ziel soviele eigene Produkte an den Mann und Frau zu bringen, wie möglich: ab 12 Verkäufen wird das Design produziert, ab 25 Verkäufen erhält man auch ein Stück vom Verkaufserlös bezahlt.

Die Plattform schien ihm geeignet sein Design zu verbessern, Feinschliff zu verpassen und es unter den Leuten auszutesten: wie kommt es an? Welche Vertriebskanäle funktionieren? Kann man damit Geld verdienen?

Zach war bewußt, dass er das T-Shirt aktiv vermarkten musste: Konkurrenz ist zahlreich, sein Budget klein und Ertrag für seine Arbeit sieht er nur, wenn er T-Shirts verkauft.

Instagram

Zu Beginn tweete er einige Beiträge, hinterließ in einigen Facebook Gruppen Nachrichten und bediente sich auch dem Reddit Tool (schrieb dort ein Posting über sein T-Shirt). Zach erschuf dann eine Instagram Firmenseite/Firmenpage und ließ sich eine Aktion für sein Produkt einfallen: starke Farben, auffällige Positionierung im Bild – um die Aufmerksamkeit der User auf sich zu lenken.

Anfangs startete er mit 0 Followern. Innerhalb zwei Wochen gelang es ihm 100 Follower anzuziehen. Wie? Er benützte Hashtags als Instrument hierfür.

Benütze Hashtags #hashtag

Durch den Einsatz der Hashtags konnte er eine wesentlich Verbesserung der Reichweite seiner Postings erzielen: völlig ohne Hashtags hatte er vielleicht 20 bis 30 Likes pro Posting – als er Hashtags als Tool entdeckte und einsetzte, steigerte er diese um 50 Likes. Auch die Anzahl an Kommentaren zog an und er generierte mehr Follower in der Folge.

Mach Gebrauch von persönlichen, direkten Nachrichten

Jedes Mal, wenn Zach ein Posting absetzte, hatte er 3-5 Kommentare darauf. Sobald jemand ein Kompliment für sein Produkt aussprach, reagierte er sofort! Er antwortete direkt in einer wertschätzenden Art und Weise, sodass sich sein Interessent gebauchpinselt fühlte. Diese ersten Follower und Kommentatoren sind am Allerwichtigsten. Sie können dich unterstützen als Werbebotschafter und Aufmerksamkeit auf dein Produkt ziehen!

Wann immer jemand auf eines seiner Aktions-Postings mit „Cooles T-Shirt“ oder Ähnlichem antwortete, bedankte er sich nicht bloss einfach dafür, sondern sendete eine persönliche Nachricht, wo er nochmals Dank aussprach und gleich einen Aktions-Gutschein dazupackte. Zach schätzt, durch diese Gutscheine konnte er wiederum 40 bis 50% zusätzliche Verkäufe erzielen.

Deiner Marke eine persönliche Note zu verleihen kann und wird deinen Absatz fördern und auch eine Community um dein Produkt herum bilden. Direkt-Nachrichten oder Persönliche Nachrichten sind hervorragend dazu geeignet deine Klientel zu erreichen.

Erfinde eine Geschichte, eine Story, rund um dein Produkt

Nach gut einer Woche hatte Zach 7 T-Shirts verkauft. Er wurde noch kreativer und drehte ein Video für sein T-Shirt. Obiges Bild zeigt wie er dem T-Shirt Persönlichkeit einhaucht und eine Geschichte über sein Produkt erschafft. Die Story war simpel: sie erzählte, wie das Shirt zum Monument (12 T-Shirts) werden und den Ehrentitel erhalten wollte. Dieses Video überzeugte weitere 2-5 Käufer, die sich eines bestellten.

Geschichten mag ein jeder. Geschichten regen Fantasie an und hauchen dem Einkaufen und Verkaufen Leben ein – wo erst nur ein einfaches T-Shirt gewesen ist, ist dem Shirt durch die wenn auch einfältige Story doch Persönlichkeit eingehaucht worden. Das Resultat brachte zusätzlichen Umsatz.

Erzähl eine Geschichte und sei kreativ – selbst wenn sie dumm oder einfältig erscheint. Geschichten regen die Fantasie an und schaffen Nähe, weil sie einem etwas mehr vermitteln, als den bloßen Gegenstand oder Produkt. Mit einer Geschichte kann man sich identifizieren oder zumeist zumindest emotionell angesprochen fühlen.

Zwei Wochen nach dem Start hatte Zach seine 25 Verkäufe erreicht und schon ein weiteres T-Shirt Design in seiner Kollektion. Dieses Experiment bzw. Erfahrung öffnete ihm die Augen für neue Vertriebswege (#Instagram) und half ihm dabei seinen eigenen Web Shop aufzubauen, thefifthprint.com

Instagram ist für Zach sein liebster Marketing- und Verkaufskanal geworden und entwickelt den seitdem stetig weiter.

Quelle: https://medium.com/the-fifth-print/how-i-marketed-validated-and-monetized-my-t-shirt-in-2-weeks-using-instagram-cf694cca074a#.rc3etj8f8

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