'NEWS': Welcome to the all-new digitaleseele.at
Eine echte Alternative zu Dropbox, OneDrive und Co?

In Zeiten verstärkter digitaler Überwachung der eigenen in diversen Clouds gespeicherten Daten durch private Unternehmen aber auch Staaten überlegen viele Nutzer auf private Clouds umzusteigen. Wie man das mit Synology, dem NAS-Produzenten, einrichtet, möchte ich euch in diesem Blogbeitrag zeigen.

Einen privaten NAS-Speicher nur für die private Cloud zu verwenden ist wahrscheinlich nicht den Kosten entsprechend, bietet so ein NAS doch wesentlich mehr Funktionen. In diesen Zeilen möchte ich jedoch nur auf die Cloud-Funktionen eingehen.

Grundsätzlich bietet Synology** mit der App Cloud Sync bereits alle Funktionen, um Daten in Clouds wie Google Drive, Microsoft OneDrive oder Dropbox lokal vorzuhalten. Möchte ich aber auf sämtliche Clouds verzichten und eine eigene Cloud in meinem Heimnetzwerk betreiben, bietet sich die Synology-eigene App Drive an.

Einrichtung

Bevor man Synology Drive installiert, sollte man in den Systemeinstellungen unter 'Externer Zugriff' eine eigene Quickconnect-ID einrichten. Diese dient einfach gesagt dazu, um von überall (extern) auf das interne NAS zugreifen zu können. Und zwar ohne irgendwelche Ports im Modem freizugeben oder ähnliches. Die QuickConnect-ID sieht in etwa so aus, wie im Bild dargestellt. Hat man die Einrichtung fertiggestellt, fehlt nur noch die Installation der App Synology Drive Server.

In der Drive Server App hat man nun die Möglichkeit, diverse TeamOrdner zu aktivieren. Das sind meist Ordner auf der obersten Ebene. Neben den TeamOrdnern hat jeder Client den Ordner Eigene Dateien zur Verfügung. Dieser ist nur für den jeweiligen Client verfügbar. Auf TeamOrdner hat jeder Client, der die richtigen Berechtigungen dazu hat, Zugriff.

Möchte man nun eine bestimmte Datei einem Kollegen oder Freund zur Verfügung stellen, kann man diese bequem in Drive freigeben. Der Link hat in etwa dieses Format: https://domain.synology.me:Port/d/s/hgniu. über diesen kann die eingeladene Person die Datei auf sein Gerät herunterladen und gegebenenfalls auch bearbeiten. Ich musste hier noch den Port anpassen, da ich den standardmässig von Synology eingestellten Port auf meinem Router nicht freigegeben habe. Sind die Einstellungen richtig, funktioniert der Download-Link hervorragend.

Weitere Alternativen zur Cloud

Nicht nur Dateien lassen sich auf diesem Wege auf die eigene, private Cloud verlagern, sondern auch Kalender, oder die Kontakte. Hierzu findet man im Synology-Paketzentrum die Apps Synology Calendar und Synology Contacts.

Um die beiden nach der Einrichtung per Smartphone abrufen zu können, muss man nur noch in den Smartphone-Einstellungen den jeweiligen Punkt wählen und den Pfad und die jeweiligen Einstellungen angeben, und fertig ist die Sache. Unten in der InfoBox stelle ich euch 2 Links zur Einrichtung zur Verfügung, die selbst mir geholfen haben. Möchtet ihr beide auch von außerhalb eures Netzwerks aktuell halten können, müsst ihr nur eure QuickLink-Adresse inkl. Calendar, bzw. Contacts-Pfad angeben.

Fazit

Ihr seht, es ist im Grunde recht einfach, wenn ihr schon ein Synology-NAS besitzt, eure Daten, Kontakte und Kalender in eure private Cloud zu verschieben. Ich bereue es nicht, diesen Schritt getan zu haben. Wobei ich aktuell, zumindest was Kalender und Kontakte betrifft, noch parallel fahre. Ich halte es mir aber noch offen, vielleicht steige ich in Zukunft komplett auf private Cloud um. Wir werden ja sehen!

Eure Digitale Seele

**Dieser Artikel kann Affiliate-Links zu Amazon enthalten. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, wird www.digitaleseele.at mit einer Provision beteiligt, ohne dass für dich Mehrkosten entstehen.

private CloudSynologyCloud AlternativeGoogle DriveOneDriveDropboxiCloud